Energetische Bienenbegleitung
Bienenharmonie
Wir begleiten Bienenvölker ganzheitlich – als Ergänzung zu einer verantwortungsvollen, fachgerechten Imkerei. Erfahren Sie mehr über unsere Philosophie sowie über die drei großen Themen, die Imkerinnen und Imker heute beschäftigen: die Varroamilbe, die Asiatische Hornisse und die Frage nach Umweltbelastungen für Bienenvölker.
Was bedeutet Bienenharmonie für uns?
Als Imkerfamilie beschäftigen wir uns seit vielen Jahren intensiv mit Honigbienen und ihrer faszinierenden Lebensweise. Für uns steht dabei eine einfache Überzeugung an erster Stelle: Nicht die Bienen arbeiten für uns – wir unterstützen die Bienen bei ihrer natürlichen Lebensweise.
Aus dieser Haltung heraus ist unser Projekt Bienenharmonie entstanden. Darin verbinden wir unsere Erfahrungen aus der praktischen Imkerei mit unserem Interesse an ganzheitlichen und energetischen Ansätzen.
Wichtig ist uns dabei die Einordnung: Unsere Bienenharmonie-Anwendungen verstehen wir ausdrücklich als ergänzende Begleitung. Sie ersetzen weder eine fachgerechte Imkerei noch notwendige Maßnahmen zur Gesunderhaltung eines Bienenvolkes – etwa eine angepasste Varroabehandlung oder die Beobachtung invasiver Arten. Unsere Erfahrungen beruhen auf persönlicher, langjähriger Praxis und nicht auf wissenschaftlich belegten Wirknachweisen.
Das Bienenvolk – ein faszinierender Superorganismus
Ein gesundes Bienenvolk besteht je nach Jahreszeit aus etwa 10.000 bis 60.000 Honigbienen: einer Königin, einigen hundert bis tausend Drohnen und vielen tausend Arbeiterinnen. Damit ein Volk gesund bleibt, kommt es auf das Zusammenspiel vieler Faktoren an – eine leistungsfähige Königin, ausreichend Nahrung, eine gute Wasserversorgung, ein geeigneter Standort sowie eine erfolgreiche Kontrolle von Krankheiten und Parasiten. Genau hier setzen die beiden folgenden Themen an.
Die Varroamilbe – größte Herausforderung der modernen Imkerei
Was ist die Varroamilbe genau?
Die Varroamilbe (Varroa destructor) ist ein Parasit, der ursprünglich aus Asien stammt und sich seit Jahrzehnten weltweit in Honigbienenvölkern ausgebreitet hat. Sie befällt sowohl erwachsene Bienen als auch die Brut, saugt dabei Körperflüssigkeit und Fettgewebe der Bienen und schwächt so das gesamte Volk. Besonders gefährlich wird sie in Kombination mit Viren, die sie beim Saugakt überträgt – etwa dem Flügeldeformationsvirus.
Woran erkennt man einen Befall?
Typische Anzeichen sind verkrüppelte Flügel bei schlüpfenden Bienen, ein unruhiges oder geschwächtes Flugbild, ein auffälliger Rückgang der Volksstärke im Spätsommer sowie sichtbare Milben auf Bienen oder in geöffneten Brutzellen. Zur sicheren Diagnose führen Imkerinnen und Imker regelmäßig eine Befallskontrolle durch, zum Beispiel mit der Puderzucker- oder der Diagnosewindel-Methode.
Wie wird Varroa fachgerecht behandelt?
Für die Varroabehandlung stehen in Deutschland verschiedene zugelassene Mittel und Verfahren zur Verfügung, unter anderem Oxalsäure, Ameisensäure sowie Verdunstersysteme wie der Nassenheider Verdunster. Welches Verfahren und welcher Zeitpunkt im Einzelfall passend sind, hängt von Volksstärke, Jahreszeit und regionalen Gegebenheiten ab. Wir empfehlen, sich dazu an den Empfehlungen der Bieneninstitute, des zuständigen Imkerverbands oder einer Tierärztin bzw. eines Tierarztes zu orientieren.
Wann ist der richtige Zeitpunkt für die erste Behandlung?
In der Regel erfolgt die erste Hauptbehandlung nach der letzten Honigernte im Spätsommer, eine weitere häufig während der brutfreien Zeit im Winter. Der genaue Zeitpunkt sollte immer anhand der eigenen Befallskontrolle und nicht nach einem starren Kalender festgelegt werden.
Unsere Bienenharmonie-Produkte begleiten unsere eigenen Völker zusätzlich zu dieser fachgerechten Varroakontrolle – als achtsame Begleitung, nicht als Behandlung der Varroamilbe selbst.
Die Asiatische Hornisse (Vespa velutina)
Verbreitung in Deutschland
Die Asiatische Hornisse wurde in Deutschland erstmals 2014 bei Waghäusel nahe Karlsruhe nachgewiesen und breitet sich seither mit rund 80 Kilometern pro Jahr weiter aus. Inzwischen gilt sie in großen Teilen Baden-Württembergs, in Rheinland-Pfalz, im Saarland, in Hessen und in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens als etabliert, mit vereinzelten Funden bis nach Hamburg, Bremen und Berlin. Der Osten Deutschlands ist bislang weitgehend frei von der Art.
Woran erkennt man die Asiatische Hornisse?
Im Vergleich zur heimischen, geschützten Hornisse (Vespa crabro) ist Vespa velutina insgesamt dunkler und wirkt fast schwarz-samtig, hat auffällig gelbe Beinspitzen und ein einzelnes, breites orange-gelbes Band am Hinterleib. Sie ist zudem spürbar kleiner als die heimische Hornisse. Im Zweifel hilft ein Foto weiter, das sich bei der zuständigen Behörde oder einem regionalen Meldeportal einreichen lässt.
Warum ist sie für Bienenvölker so gefährlich?
Im Gegensatz zu heimischen Hornissen jagt die Asiatische Hornisse gezielt direkt vor dem Flugloch und fängt dort heimkehrende Sammelbienen im Rüttelflug ab. Ein Volk, das dauerhaft belagert wird, gerät unter erheblichen Stress, sammelt weniger Nahrung und kann sich in der Entwicklung deutlich verschlechtern.
Nest entdeckt – was tun?
Die Nester sind meist grau, papierartig und oft hoch in Bäumen versteckt. Ein Nest sollte niemals eigenständig entfernt werden – das ist gefährlich und in vielen Fällen den zuständigen Behörden oder spezialisierten Fachbetrieben vorbehalten.
Muss ich eine Sichtung melden?
Die Meldepflicht wird aktuell nicht mehr bundeseinheitlich gehandhabt: Seit die Art 2025 offiziell als "weit verbreitet" eingestuft wurde, ist die koordinierte Bekämpfungspflicht nach EU-Recht in einigen Regionen entfallen. Viele Bundesländer, Imkerverbände und Meldeportale bitten trotzdem weiterhin ausdrücklich um Meldungen mit Foto und Standort – insbesondere von Imkerinnen und Imkern, da sich Tiere gerne in Stocknähe zeigen. Am sichersten ist es, kurz bei der zuständigen unteren Naturschutzbehörde oder dem regionalen Imkerverband nachzufragen, wie aktuell vor Ort verfahren wird.
Umweltbelastungen und Strahlung – ein Thema, das viele Imker beschäftigt
Neben Krankheiten, Nahrungsmangel und invasiven Arten sprechen manche Imkerinnen und Imker auch über mögliche Umweltbelastungen für Bienenvölker – etwa durch elektromagnetische Felder in ihrer Umgebung. Ein wissenschaftlich abschließend geklärtes Bild gibt es zu diesem Thema bislang nicht; die Forschung dazu ist nicht abgeschlossen.
Wir beobachten unsere Völker seit Jahren sehr genau und probieren im Rahmen unserer Bienenharmonie-Arbeit verschiedene achtsame Begleitmaßnahmen aus – etwa energetisiertes Wasser oder kleine Frequenzsteine im Flugbereich. Welche Ursachen einzelne Verhaltensweisen unserer Bienen im Detail haben, lässt sich aus unseren Beobachtungen allein nicht sicher ableiten. Wir teilen diese Erfahrungen deshalb bewusst als das, was sie sind: persönliche Praxisbeobachtungen einer Imkerfamilie – nicht als belegte Schutzwirkung gegen Strahlung.
Unsere Bienenharmonie-Anwendungen
Häufig gestellte Fragen
Ersetzt Bienenharmonie eine Varroabehandlung?
Nein. Unsere Anwendungen sind eine ergänzende Begleitung und ersetzen keine fachgerechte Varroakontrolle oder -behandlung.
Woran erkenne ich einen Varroa-Befall?
Typische Anzeichen sind verkrüppelte Flügel bei schlüpfenden Bienen, ein geschwächtes Flugbild und ein Rückgang der Volksstärke im Spätsommer. Eine regelmäßige Befallskontrolle schafft Klarheit.
Wie erkenne ich die Asiatische Hornisse?
Sie ist dunkler und kleiner als die heimische Hornisse, hat gelbe Beinspitzen und ein einzelnes breites orange-gelbes Band am Hinterleib.
Muss ich eine Sichtung der Asiatischen Hornisse melden?
Das ist inzwischen von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich geregelt. Viele Behörden und Imkerverbände bitten weiterhin um Meldungen mit Foto und Standort – am besten kurz bei der zuständigen unteren Naturschutzbehörde nachfragen.
Gibt es wissenschaftliche Belege für die Wirkung der Frequenzsteine?
Unsere Erfahrungen beruhen auf jahrelanger persönlicher Praxis, nicht auf wissenschaftlich belegten Wirknachweisen. Wir kommunizieren das bewusst offen.